{"id":8431,"date":"2024-05-12T19:05:39","date_gmt":"2024-05-12T17:05:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vercors-resistance.fr\/?page_id=8431"},"modified":"2024-05-12T19:05:42","modified_gmt":"2024-05-12T17:05:42","slug":"einfuehrung-historischer-rahmen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.vercors-resistance.fr\/de\/einfuehrung-historischer-rahmen\/","title":{"rendered":"Einf\u00fchrung: Historischer Rahmen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Widerstandsbewegung des Vercors (Maquis) &#8211; Ende 1942 bis Mai 1944<\/h2>\n\n\n\n<p>Zur Zeit des Frankreichfeldzugs Mai \/ Juni 1940 blieb das Vercorsmassiv im Hintergrund der K\u00e4mpfe, selbst in der Alpenschlacht, die sich am Fu\u00dfe des Massivs bei Cluse de Voreppe abspielte. Die Einwohner versuchten, sich den vom franz\u00f6sischen Staat veranlassten Ver\u00e4nderungen anzupassen, doch bereits ab 1940 zeichneten sich vereinzelte Akte des zivilen Ungehorsams ab. Besonders die Sozialisten im Massiv zeigten sich verhalten und organisierten Versammlungen, um \u2013 vorerst heimlich \u2013 ihre Partei wieder herzustellen. Dar\u00fcberhinaus fanden zahlreiche Menschen von au\u00dferhalb der Region Zuflucht im Vercors: Sch\u00fcler aus mehreren privaten Pariser Gymnasien, junge Polen, Juden oder, von 1942 an, im Kanton von La Chapelle-en-Vercors, Kinder aus dem Var.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Einf\u00fchrung der Rel\u00e8ve (der Abl\u00f6sungsmannschaften) im Jahr 1942 zwang die Gr\u00fcndung des Pflichtarbeitsdienstes (STO = Service du Travail Obligatoire) im Februar 1943 zahlreiche junge Franzosen, in Deutschland zu arbeiten. Dies trug entscheidend zur Bildung des Maquis bei, der Widerstandsbewegung des Vercors. Um die Jahreswende 1942\/43 organisierte eine unter dem Banner der Franc-Tireurs (= Freisch\u00e4rler) versammelte Gruppe von Sozialisten aus dem Vercors (u.a. <a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/..\/Downloads\/Eug%C3%A8ne%20Samuel\">Eug\u00e8ne Samuel<\/a>, Victor Huillier und Andr\u00e9 Glaudas), die in Verbindung zu Aktivisten aus Grenoble unter F\u00fchrung von Doktor L\u00e9on Martin und <a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/..\/Downloads\/Aim%C3%A9%20Pupin\">Aim\u00e9 Pupin<\/a> stand, Fl\u00fcchtlingslager f\u00fcr Fahnenfl\u00fcchtige:<\/p>\n\n\n\n<p>Das erste Lager wurde Dezember 1942\/Januar 1943 auf dem Hof Ferme d\u2019 Ambel eingerichtet, weitere entstanden in den darauffolgenden Monaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeitgleich ersann der Architekt und Alpinist <a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/..\/Downloads\/Pierre%20Dalloz\">Pierre Dalloz<\/a> die strategische Nutzbarkeit des Vercors als eine Art nat\u00fcrlicher Festung, deren Steilw\u00e4nde wie Bollwerke fungierten und Schutz boten. Ziel war es, Landefl\u00e4chen zu schaffen, um bei einer Landung im S\u00fcden Frankreichs alliierte Fliegertruppen empfangen und so auf die deutschen Truppen im Hinterland einwirken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jean Moulin und der Milit\u00e4rstab der France Combattante (also des k\u00e4mpfenden Frankreich) erkl\u00e4rten das Projekt im Februar 1943 f\u00fcr rechtsg\u00fcltig; es wurde \u201eProjet Montagnards\u201c getauft. Daraufhin versammelte Pierre Dalloz f\u00fcr die Umsetzung des Projekts eine kleine Mannschaft, die vornehmlich aus Soldaten bestand.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese beiden Initiativen schlossen sich zusammen und gr\u00fcndeten eine Kampfgruppe, in welcher sich Mitglieder der Franc-Tireurs und Initiatoren des Motagnards-Projektes zusammen fanden. Damit sollten das Projekt Dalloz\u2019 auf milit\u00e4risches Niveau gehoben und die Lager der Widerstandsk\u00e4mpfer einem milit\u00e4rischen Kader unterstellt werden, um aus den Rebellen geschulte K\u00e4mpfer zu machen. Nach den Festnahmen des Fr\u00fchlings 1943, die die urspr\u00fcngliche F\u00fchrungsspitze (Martin, Pupin, Huillier) zersplitterten, wurden die Zust\u00e4ndigkeiten aufgeteilt: <a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/..\/Downloads\/Eug%C3%A8ne%20Chavant\">Eug\u00e8ne Chavant<\/a> wurde zum Zivilchef ernannt und mit <a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/..\/Downloads\/Alain%20Le%20Ray\">Alain Le Ray<\/a> (1943), <a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/..\/Downloads\/Narcisse%20Geyer\">Narcisse Geyer<\/a> (Anfang 1944) und Francois Huet (ab Mai 1944) in Folge eine milit\u00e4rische F\u00fchrung eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ortsans\u00e4ssige Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzte die Widerstandsk\u00e4mpfer weitgehend &#8211; eine unerl\u00e4ssliche Hilfe f\u00fcr das \u00dcberleben der Lager. Ebenso verhielt sich die Truppe der Gendarmerie von La Chapelle; sie erhielt nach der Befreiung geschlossen die Medaille der Resistance.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb der Lager wurde der t\u00e4gliche Lebensrhythmus der ungef\u00e4hr dreihundert M\u00e4nner, die sich im Verlauf des Jahres 1943 dem Widerstand anschlossen, bestimmt durch Stubendienst, Kontrollg\u00e4nge, milit\u00e4rische Ausbildung und lange Zeiten des Wartens.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fallschirmabw\u00fcrfe der Alliierten mit Waffen und Munition waren wesentlich f\u00fcr das Bestehen des Maquis. Der Vercors verf\u00fcgte \u00fcber sieben staatlich anerkannte Gebiete, darunter das wichtigste \u201eTaille-Crayon\u201c in Vassieux. Der erste Fallschirmabwurf fand am 13. November 1943 statt. Um mit den Alliierten als auch der France Combattante zu kommunizieren, mussten die Widerst\u00e4ndischen Funkmannschaften aufstellen, die ab Februar 1943 nach und nach im Vercors eingesetzt wurden, die Verbindungen jedoch blieben schwach.<\/p>\n\n\n\n<p>In der ersten Jahresh\u00e4lfte 1944 musste der Widerstand mehrere \u00dcberf\u00e4lle durch die Besatzungsmacht und die Miliz hinnehmen. Sowohl Widerstandsk\u00e4mpfer als auch Zivilisten bezahlten mit ihrem Tod \u2013 im Januar in dem Weiler Les Barraques, danach in <a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/..\/Downloads\/Malleval\">Malleval<\/a>, im M\u00e4rz in Saint-Julien\u2013en-Vercors, im April durch das gewaltsame Eindringen der Miliz in Vassieux.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Vercors, Befreite Zone (6. Juni \u2013 21. Juli 1944)<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vercors-resistance.fr\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Longe_Zeller_Boissiere.jpg\" alt=\"\" style=\"width:300px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Die Mission \u201eEucalyptus\u201c der Special Operations Executive (SOE) \u2013 Zusammenkunft des Milit\u00e4rstabs auf dem Gel\u00e4nde, 1944. In der Mitte der Leiter der Mission, Kommandant Desmond Longe (Refraktion) und Oberst <\/em><a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/..\/Downloads\/Zeller\"><em>Zeller<\/em><\/a><em> (Faisceau, Joseph), Chef des Widerstands im S\u00fcd-Osten Frankreichs, ganz links. Mit ausgestrecktem Arm der F\u00f6rster Boissi\u00e8re.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Nachricht von der Landung am 6. Juni 1944 rief, wie allerorten in Frankreich, gro\u00dfe Euphorie in der Region hervor, schien doch die Befreiung unmittelbar bevorzustehen. In der Nacht vom 8. auf den 9. Juni gibt der eben aus Lyon eingetroffene regionale Stabschef <a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/..\/Downloads\/Marcel%20Descour\">Marcel Descour<\/a> dem milit\u00e4rischen Kommando des Vercors trotz dessen Z\u00f6gern Order, die Generalmobilmachung vorzubereiten. Die Order wurde umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zivilen Truppen sowie zahlreiche junge Leute, einzeln oder in Gruppen, erklommen das Plateau; das Massiv war \u201eabgeriegelt\u201c, seine Zugangsstra\u00dfen kontrolliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen dem 9. Juni und dem 21. Juli 1944 wurde der Vercors somit zur befreiten Zone unter zweifacher F\u00fchrung. Eug\u00e8ne Chavant stand der Zivilregierung vor, deren Hauptaufgabe in der Versorgung (Rationalisierung, Bevorratung) bestand. Das milit\u00e4rische Kommando im Vercors blieb in den H\u00e4nden von Fran<strong>c<\/strong>ois Huet und dem regionalen Milit\u00e4rkommandanten Marcel Descour, der den Milit\u00e4rstab im Massiv aufbaute.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 3. Juli rief Yves Farge, Beauftragter der Republik, f\u00fcr die Region R1 (heute die R\u00e9gion Rh\u00f4ne-Alpes) die Restauration der Repuplik im Vercors aus. Nachdem das Vichy-Regime die Republik zugrunde gerichtet hatte, zeugte diese Restauration von dem Willen, einen Konter-Staat zu begr\u00fcnden und den Weg in die Zukunft zu bahnen. Die restaurierte Republik war im Vercors mit den wichtigsten staatlichen Einrichtungen ausgestattet: Aus- und Einreisekontrollen an den Ausfahrtsstra\u00dfen des Massivs, Organe der Strafverfolgung mit einem Milit\u00e4rgericht und einem Haftlager in La Chapelle, in dem deutsche Soldaten, Milizsoldaten, Kollaborateure und auch zahlreiche einfache Verd\u00e4chtige inhaftiert waren, Berichterstattung durch Herausgabe einer Zeitung, zun\u00e4chst <em>Vercors Libre<\/em>, dann<em> Le Petit Vercors<\/em>, ausw\u00e4rtige Verbindungen &#8211; insbesondere zu den Alliierten \u2013 dank der Verst\u00e4rkung der Funkmannschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Schnell fanden sich Hunderte M\u00e4nner zusammen. Am 11. Juli waren alle jungen M\u00e4nner des Vercors zwischen zwanzig und vierundzwanzig Jahren mobilisiert, etwa vierhundert an der Zahl. Bis zur Mitte des Monats vereinten sich so nahezu viertausend M\u00e4nner im Vercors \u2013 die h\u00f6chste Konzentration an Widerstandsk\u00e4mpfern in der Region. Vor diesem Hintergrund entschied Kommandant Huet, die Widerstandsbewegung milit\u00e4risch zu strukturieren, indem die Widerstandsk\u00e4mpfer ehemaligen Einheiten der wiederhergestellten franz\u00f6sischen Armee zugeteilt wurden: Dem 6., 12. und 14. Gebirgsj\u00e4gerbataillon, dem 11. K\u00fcrassierregiment. Die Trainings- und Ausbildungs\u00fcbungen in der Handhabung der Waffen wurden intensiviert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fallschirmabw\u00fcrfe von Waffen durch die Alliierten \u2013 einige davon am helllichten Tag durchgef\u00fchrt, insbesondere jene des 14. Juli 1944 in Vassieux \u2013 erm\u00f6glichten die Anh\u00e4ufung von Tonnen Waffen in gr\u00f6\u00dferer zweistelliger H\u00f6he. Die Alliierten entsendeten gleicherma\u00dfen mehrere Abordnungen, so die <a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/..\/Downloads\/Mission%20\">Mission \u201eEucalyptus\u201c<\/a> mit einer Funkmannschaft, die Mission \u201eJustine\u201c, die die Widerstandsk\u00e4mfer an der Waffe ausbilden sollte, die Mission \u201ePaquebot\u201c zur Errichtung einer Landebahn in Vassieux.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die K\u00e4mpfe im Vercors (21. Juli bis Mitte August 1944)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Deutschen \u2013 beunruhigt \u00fcber das gro\u00dfe Aufgebot an M\u00e4nnern im Vercors w\u00e4hrend der sich abzeichnenden Niederlage des Dritten Reiches \u2013 f\u00fcrchteten, dass die Widerstandsk\u00e4mpfer bei einer Landung der Alliierten in der Provence Vorst\u00f6\u00dfe ins Rh\u00f4netal unternehmen k\u00f6nnten, um ihren R\u00fcckzug aus dem S\u00fcden Frankreichs zu behindern. Um die Bedrohungslage zu durchbrechen, bereitete der deutsche Milit\u00e4rstab nach einigen gezielten Angriffen (Schlacht von Saint-Nizier-du-Moucherotte im Norden des Massivs, Mitte Juni) die dem General Karl Pflaum unterstellte Generaloffensive \u201eBettina\u201c gegen die befreite Zone des Vercors vor. Mit mehr als zehntausend Mann St\u00e4rke war diese eine der wichtigsten Operationen der <em>Wehrmacht<\/em> gegen eine Widerstandsbewegung in Europa.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab Mitte Juli verteilten sich deutsche Truppen im Vorland des Vercors und umzingelten das Massiv. Des unmittelbaren Bevorstehens eines Angriffes bewu\u00dft, forderten die Verantwortlichen des Widerstands ein Vielfaches an Verst\u00e4rkung und Panzerabwehrwaffen bei den Verb\u00fcndeten an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Widerst\u00e4ndler in den Randgebieten des Vercors m\u00fchten sich, hier und da den feindlichen Druck zu verlangsamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 21. Juli setzte die <em>Wehrmacht<\/em> die Offensive in Gang, indem sie gleichzeitig vier Angriffsachsen \u00f6ffnete: Im Norden des Massivs, ab Grenoble, erm\u00e4chtigten sich die deutschen Soldaten des Kantons von Villard-de-Lans; bei Tagesende standen sie vor dem D\u00f6rfchen <a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/..\/Downloads\/Valchevri%C3%A8re\">Valchevri\u00e8re<\/a>. Widerstandsk\u00e4mpfer hielten diesen strategisch wichtigen Sektor \u00fcber zwei Tage hinweg, am 23. Juli aber fiel die Stellung und \u00f6ffnete somit den deutschen Truppen den S\u00fcden des Massivs.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den \u00f6stlichen Flanken ab Tri\u00e8ves \u00fcbernahmen zwischen dem 21. und 23. Juli Gebirgstruppen zahlreiche P\u00e4sse. Somit \u00fcberwanden sie die gewaltige Barriere von Steilw\u00e4nden und r\u00fcckten schnell auf die Hochplateaus vor.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vercors-resistance.fr\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Planeur_Vassieux_ferme.jpg\" alt=\"\" style=\"width:500px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Ein Segelflugzeug und ein zerst\u00f6rter Bauernhof in Vassieux-en-Vercors<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Da der deutsche Stab davon ausging, dass das Dorf das Oberste Kommando der Resistance beherbergte, galt die Weisung, in Vassieux schnell und hart zuzuschlagen, ohne die Zivilbev\u00f6lkerung zu verschonen. Am Morgen des 21. Juli landeten zweiundzwanzig deutsche Segelflugzeuge in der Umgebung des Dorfes und der umliegenden Weiler, an Bord etwa zweihundert Mann. Ein erbitterter Kampf entspann sich, erschwert durch den Regen. Erst am 23. Juli konnten die Deutschen durch das Eintreffen weiterer Flugzeuge der Situation Herr werden und die Widerstandsk\u00e4mpfer dazu zwingen, die Schlacht um Vassieux zu beenden. Zuletzt erreichte, aus Die einr\u00fcckend, die Kamfgruppe Zabel der 9. Panzerdivision \u00fcber die Gebirgsp\u00e4sse von Rousset und Vassieux das Dorf Vassieux.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Abend des 23. Juli war das Schicksal des Vercors besiegelt. Die deutschen Truppen hatten an allen Fronten entscheidende Vorteile errungen und r\u00fcckten im gesamten Massiv vor. Am sp\u00e4ten Nachmittag gab Fran<strong>c<\/strong>ois Huet, der Milit\u00e4rchef des Widerstands, Order zur Aufl\u00f6sung der Verb\u00e4nde; die M\u00e4nner sollten den Kampf beenden und in den W\u00e4ldern untertauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die deutschen Soldaten erhielten die Weisung, den Vercors zu durchk\u00e4mmen, um die Widerstandsk\u00e4mpfer aufzusp\u00fcren und ihre Schlupfwinkel zu zerst\u00f6ren. Die Ausuferungen h\u00e4uften sich: Am 25. Juli Massaker an sechzehn M\u00e4nnern im Hof eines Bauernhofes in La Chapelle-en Vercors, am 28. Juli Vernichtung des in der Grotte von La Luire verschanzten Hospitals des Maquis, am 14. August Hinrichtung von zwanzig jungen M\u00e4nnern aus dem Vercors in Grenoble, und so fort. Zahlreiche Bauernh\u00f6fe wurden niedergebrannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Einem Gro\u00dfteil der Widerstandsk\u00e4mpfer gelang es, sich in den W\u00e4ldern zu verstecken und so zu \u00fcberleben. Unter jenen, die versuchten, das Massiv zu verlassen, wurden ungef\u00e4hr zweihundert am Fu\u00dfe des Vercors durch die Absperrungen der Soldaten, die das Massiv umzingelten, abgefangen und schlie\u00dflich hingerichtet (in Saint-Nazaire-en-Royans, Beauvoir-en-Royans, Noyarey).<\/p>\n\n\n\n<p>Die deutschen Truppen zogen Mitte August 1944 aus dem Vercors ab und hinterlie\u00dfen das Massiv in einem Zustand v\u00f6lliger Trostlosigkeit. Die Opferbilanz im gesamten Vercors wog schwer: Mehreren durchgef\u00fchrten Sch\u00e4tzungen zufolge wird die Anzahl der Toten gemeinhin auf f\u00fcnfhundert bis achthundert festgelegt \u2013 basierend auf der Auswertung von Karteien, Daten, geographischem Umkreis und der entsprechenden Todesursachen. Die materiellen Sch\u00e4den waren betr\u00e4chtlich.<\/p>\n\n\n\n<p>In Vassieux verloren mehr als zweihundert Menschen ihr Leben, davon 73 Zivilisten, und 97 Prozent der Geb\u00e4ude waren zerst\u00f6rt. Unterdessen \u00fcberlebten mehr als dreitausend K\u00e4mpfer und viele von ihnen nahmen den Kampf wieder auf, insbesondere innerhalb des 6. Gebirgsj\u00e4ger-Bataillons und des 11. K\u00fcrassier-Regiments.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bilanz, Kriegsende, Wiederaufbau und Gedenken<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vercors-resistance.fr\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/La_Chapelle_projet_reconstruction.jpg\" alt=\"\" style=\"width:500px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>La Chapelle-en-Vercors, Wiederaufbau-Projekt im Umkreis der mittelalterlichen, unversehrten Kirche; nicht datiert (1945?)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Am 15. August 1944 landeten die alliierten Truppen an der Mittelmeerk\u00fcste der Provence. An der Seite der Resistance-K\u00e4mpfer, darunter zahlreiche ehemalige Maquis-Angeh\u00f6rige aus dem Vercors, gelang es ihnen bald, die deutschen Truppen zur\u00fcckzudr\u00e4ngen: Grenoble wurde am 21. August, La Dr\u00f4me Ende August und Lyon am 3. September befreit. Im M\u00e4rz 1945 \u00fcberquerten die alliierten Streitkr\u00e4fte den Rhein. Am 7. und 8. Mai kapitulierte Nazi-Deutschland bedingungslos.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vercors musste die Bev\u00f6lkerung seit dem Ende der K\u00e4mpfe dringende Aufgaben in Angriff nehmen; so war die sanit\u00e4re Situation vordringlich und erforderte provisorische Bestattungen der Opfer; ein \u201eFahrplan\u201c f\u00fcr das allt\u00e4gliche Leben in den v\u00f6llig verw\u00fcsteten D\u00f6rfern wie Vassieux musste erstellt werden. Gro\u00dfer Elan nationaler und internationaler Solidarit\u00e4t offenbarte sich, gen\u00e4hrt durch die gro\u00dfe Ber\u00fchmtheit, die die Geschichte des Widerstands im Vercors hervorgerufen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Nachkriegszeit bestimmten zwei Ph\u00e4nomene den Vercors: Einerseits der vom Staat durchgef\u00fchrte Wiederaufbau der verw\u00fcsteten D\u00f6rfer, insbesondere von Vassieux, La Chapelle und Saint-Nizier, der dieser l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Gesellschaft neue architektonische und st\u00e4dtebauliche Prinzipien aufb\u00fcrden sollte und andererseits das Erwachen einer Erinnerungskultur hinsichtlich der \u201eglorreichen und tragischen\u201c Geschichte, die Gestalt annahm durch die Gr\u00fcndung der <em>Gesellschaft der Pionniere des Vercors<\/em> im November 1944, die \u00dcbergabe des Ordens Croix de la Lib\u00e9ration (= Befreiungskreuz) an Vassieux im August 1945, den Bau von Gedenkfriedh\u00f6fen und Errichtung von Gedenksteinen, j\u00e4hrliche Gedenkveranstaltungen, die Ver\u00f6ffentlichung zahlreicher B\u00fccher, Artikel und (Zeit-)Zeugenberichte sowie schlie\u00dflich die Er\u00f6ffnung des <em>Museums der Resistance<\/em> im Jahr 1973 und der <em>Gedenkst\u00e4tte der Resistance<\/em> im Jahr 1994, beide in Vassieux.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Erinnerungshalle des Gedenkfriedhofes von Vassieux lie\u00dfen die Pionniere folgende Worte eines norwegischen Dichters und im Kampf gefallenen Widerstandsk\u00e4mpfers einmei\u00dfeln:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Wir wollen nicht eure Trauer, wir wollen in eurem Glauben und eurem Mut weiterleben.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pierre-Louis Fillet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Direktor des Museums der Resistance in Vassieux-en-Vercors<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotografie, Plateau de l\u2019 Est unter dem Grand Veymont, La Grande Cabane<\/p>\n\n\n\n<p>(Archive ANPCVV &#8211; alle Rechte vorbehalten)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; D\u00e9partement AERI de la Fondation de la R\u00e9sistance \u2013 Mai 2017 \u2013 alle Rechte vorbehalten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Widerstandsbewegung des Vercors (Maquis) &#8211; Ende 1942 bis Mai 1944 Zur Zeit des Frankreichfeldzugs Mai \/ Juni 1940 blieb das Vercorsmassiv im Hintergrund der K\u00e4mpfe, selbst in der Alpenschlacht, die sich am Fu\u00dfe des Massivs bei Cluse de Voreppe abspielte. 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